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Mühlen

Die Hintermühle

1496 der Brudermüller

1550 Anthonius Moller der Untermüller

1565 die Niedermühle mit 1 Gang.

1591 Jorges Zirgel der Untermüller. Untermüller hat Mühle mit 1 Gang.

um 1607 in Ur-Oeder wird die Mühle als Mahl- und Oelmühle bezeichnet.

1626 Anna Thomaßen verkauft die Mühle an die von Ziegesar in Belzig

1626 in der Zeichnung von Dillich als „Hinter Aumühle“ bezeichnet.

1640 die Hintermühle ist zum Amt gezogen worden.

1645 Die Hintermühle aber um die Metze ausgetan (Eilers I. S. 228)

1682 Hintermühle mit 1 Gang

1764 der Hintermüller hat 1 Worth

Abb. Hintermühle um 1820

(Quelle: Skizzenbuch Diakon Albert Baur – im Besitz von Dr. Wilhelm Quitzow)

Müller Michael Steindorf

04.10.1637 ist der Hintermüller Michael Steindorff begraben worden.

Sein Sohn wurde am 18.09.1637 begraben.

Müller Franz Haseloff

+ 08.06.1638

I. °° mit Margrete Platen (12.05.1638 ist begraben worden die Frau des Müllers Franz Haseloff auf der Hintermühle, Margarete Platen)

Am 25.02.1638 war der Müller Thomas Steindorf neben der Tochter des Hans Schumann von der Werdermühle Taufpate bei der Taufe des Sohnes Christian des Belziger Hintermüllers Franz Haseloff.

°° 29.07.1638 der Custos, Bürgers und Tuchmacher Moritz Haseloff mit Margarethe Mönch, Witwe des Hintermüllers Georg Hupgraf (Huyoff)

Müller Valtin Mertens

24.02.1646 ist der Hintermüller Valtin Mertens Pate bei der Taufe der Tochter des Theodor Schultze, Maria

°° 01.06.1646 Valtin Mertens, Müller in der Hintermühle, heiratet die Tochter des Borner Schulzen Gores Gensicke, Marie Gensicke

Kinder:

1. Magdalena * 31.01.1648 , + 03.02.1648

2. Valentin * 17.02.1650

Die Ehefrau des Müller Valentin Mertens, Maria Gensicke, ist am 15.03.1651 Patin bei der Taufe der Tochter Maria des Martin Schüler.

Brandregister 1647

Mühle Michell Steindorff verstorben, und die Mühle zum Amt gezogen,die Pächte 1 Taler 19 Groschen Rodegeld und 96 Scheffel Roggen Mühlenpacht, können noch jährlich richtig gemacht werden.

Müller Michael Junack (1/ 173)

+ 04.10.1676 Belzig

I. °° 11.1645 in Jüterbog mit Gertraudt George (* 1624, + 07.02.1654)

Kinder:

1. Maria ~ 16.09.1646 in Jüterbog, I. °° mit dem Kirchenvorsteher Johann Mechel (~ 09.10.1622, begr. 14.02.1672) [3 Kinder] in Jüterbog; II. °° 11.02.1673 mit dem Tuchmacher Jacob Otto (+ vor 12.1673) [1 Kind];  III. °° 19.10.1675 mit dem Tuchmacher August Nicolaus Clarius in Jüterbog (begr. 18.05.1690 [6 Kinder]

2. Gabriele ~ 20.03.1646 in Jüterbog

3. Gertraudis + 19.03.1655 in Belzig

4. Andreas * 16.04.1652 in Belzig, + 08.04.1653 in Belzig

5. totgeborene Tochter 07.02.1654 in Belzig

07.02.1654 ist die Frau des Hintermüllers Michael Junack, Gertraudis und das neu geborene Kind gestorben.

Seine Ehefrau war 30 Jahre alt.

Bevor er Müller in der Belzig wurde, war er Bürgermüller in Jüterbog. Er wird mit dem Jüterboger Bürgermeister und Erb-Müller der Bürgermühle Gabriele George verwandt gewesen sein. Es ist anzunehmen dass seine Ehefrau eine Schwester des Gabriel George gewesen ist. Er wird Jüterbog zwischen 1646 – 1651 verlassen haben und wurde dann Müller in der Hintermühle.

II. °° 31.07.1654 Ursula Thiele (+ 06.08.1676), Tochter des Andreas Thiele aus Schwanebeck

Kinder:

1. Gertraud * 11.10.1655, + 16.04.1714 Belzig, °° 29.01.1677 mit dem Schloßmüller Andreas Altenstädt

2. Martin * 09.11.1657

3. Anna * 04.12.1659

4. Marie Elisabeth * 04.12.1661, + 17.12.1662

5. Margarete * 06.07.1663, 22.11.1694, °° 07.07.1684 mit dem Tuchmacher Gerhard Poltz

6. Michael * 19.11.1666

7. Catharina * 16.01.1669

8. Maria Magdalena * 22.01.1673, + 20.04.1674

Seine zweite Frau Ursula war am 05.12.1654 Patin bei der Taufe der Tochter Magdalena des Töpfers Peter Schrader.

1674 wird Andreas Junack als Schloßmüller im Kirchenbuch erwähnt, er hatte davor die Hintermühle in Besitz

Nachfolger auf der Schlossmühle wurde sein Schwiegersohn Andreas Altenstädter. Er heiratete die Tochter des Michael Junacks, Gertraud am 29.01.1677.

Müller Martin Bastian

* 1632 in Locktow, Sohn des Martin Bastian und der Anne Wögener

+ 18.12.1687, beigesetzt am 25.12.1687

°° 1662 mit Dorothea Schulze (+ 02.10.1712 Witwe des Hintermüllers Martin Bastian, Dorothea)

Kinder:

1. Tochter

2. Tochter

3. Dorothea Bastian * 1654, + 15.02.1698, °° 03.04.1687 Hintermüller Nicolaus Pauly

4. Catharina °° 14.09.1685 Rad- und Stellmacher Martin Lobbes

Sein Historischer Grabstein befindet sich auf dem Gertraudtenfriedhof.

Er hat folgenden Wortlaut (teilweise ergänzt):

Allhier ruhet mit Gott

der Ehrbare und nahmhaffte

Meister Martin Bastian

gewesener Mühlmeister in der Hin-

ter Mühle allhier vor Beltzigk, sein

Vater war der Ehrbare und Nahm-

haffte M. Martin Bastian, Mühl-

meister bei Locto, die Mutter war die

Tugendsahme Fr. Anne Wögeners

Von diesen Eltern ist er Ao. 1632 auf

dieser Welt gebohren, v. Ao 1662 mit

der Ehrbar und Tugendsahmen

Dorothea Schultzin in Ehestand

getreten und darin 4 Töchter ge-

zeugt, davon 2 noch am Leben, 2 aber

ins Herzen geschlossen, starb Selig Ao.

1687 den 15. Dezem, 55sdten Jahr.

Abb. Grabstele des Martin Bastian auf dem Getraudtenfriedhof

Müller Nicolaus Pauly

* 1654

+ 27.05.1715

°° 03.04.1687 Dorothea Bastian (* 1654, + 15.02.1698

Kinder:

1. Anna Catharina * 21.08.1685 (KB Schwanebeck)

2. Maria Elisabeth * 03.03.1686 (KB Schwanebeck), °° 02.12.1704 Bücknitz mit dem Mühlmeister Hans Klunter von der Mühle in Ziesar in der Kirche zu Lübnitz getraut.

3. Anna Dorothea * 03.03.1686 (KB Schwanebeck)

? 12.06.1687 Tochter ? begraben (KB Schwanebeck)

4. Johann Nicolaus* 28. Januar 1689, °° 12.04.1717 mit Anna Rosina Serno

5. Dorothea Elisabeth *19. September 1690 (°° 20.11.1720 der Custos und Schneider Johann Wörlitz aus Niemegk mit der Tochter des Hintermüllers Nicolaus Paul, Dorothea Elisabeth)

6. Maria Magdalena Paul * 18. Dezember 1692, + 12. November 1694

7. Gottfried * 11. März 1694, + 18. November 1694

8. Martin Christoph * 21. August 1695, + 28. September 1698

9. Maria Dorothea * 1. April 1697

II. °° 03.10.1698 Anna Catharina geb. Golze, Witwe des Schlossers Ulrich Hilde

Kinder:

1. Christian Gottfried * 14.06.1699 (+ 29.09.1699)

2. Maria Catharina * 19.02.1701

3. Hans Friedrich * 09.11.1702, + 09.11.1702

4. Gottfried * 11.05.1705, + 23.07.1762

5. Rosina + 12.02.1711

Christian Gottfried (°° 13.01.1735 mit Catharian Elisabeth Lanke) Er war 1735 Pächter der Wühlmühle in Neschholz.

* 02.09.1701 der uneheliche Sohn der Maria Kühne und des Mühlknappe von der Hintermühle Liedewitz Wollwitz.

+ 15.09.1701 der uneheliche Sohn der Maria Kühne und des Mühlknappe von der Hintermühle Liedewitz Wollwitz.

In Leonhardis Erdbeschreibung steht über Erwebungen/ Pächte folgendes:

Das große Stück Teich an der zu Sandberg gehörigen Mittelmühle am 17ten Septbr. 1702 an Johann Christoph Grohmann für 220 Fl. oder 192 Thlr. 12 Sgr. und 12 Fl. 12 Gr. 8 Pf. oder11 Thlr. 8 Pf. nebst 6 Schfl. Belziger Maas Waitzen jährlichen Erbzins.

Am 03.08.1684 ist der Mühlbursche Christoph Franke aus der Hintermühle in Belzig Pate bei der Taufe des Sohns des Peter Kläre in Görzke. Franke war später Ölmüller in Belzig

Kopial des Kurkreises 1697 (Bild 389)

Hintermüller Johann Nicolaus Pauly

* 28.01.1686

+ 21.03.1738

I.°° 12.04.1717 der Hintermüller Johann Nicolaus Pauly mit Anna Rosina Serno (* 11.06.1696 + 03.08.1719)

II. °° 05.02.1720 der Erb- und Mühlmeister auf der Hintermühle Johann Nicolaus Pauly mit Anna Maria Dallchau  (+ 01.12.1720), Tochter des Erb- und Braukrügers Baltzer Friedrich Dallchau in Peschüle

III. °° 10.05.1721 der Hintermüller Johann Nicolaus Pauly mit Anna Magdalena Hammer, Tochter des Müllers Christian Hammer zu Bohne bei Zerbst

Nach der Zerstörung im 30. jährigen Krieg wurde sie am Himmelfahrtstag (15. Mai) 1679 durch einen Blitzschlag zum zweiten Male eingeäschert.

Kinder I. Ehe

Johann Nikolaus * 21.09.1717                                 

Dorothea Elisabeth * 01.08.1719, °° 16.07.1743 Müller Johann David Tietz aus Medewitz  

Kind II. Ehe     

Nikolaus Friedrich * 13.11.1720,  + 25.07.1723    

Kinder III. Ehe

Johann Christian * 21.01.1722, + 16.10.1766 Mühlstedt, °° Juni 1747 in Medewitz Maria Elisabeth Krause     

Maria Dorothea * 10.03.1723                       

Anna Maria * 02.11.1724              

Anna Sophia * 07.10.1726                            

Gottlieb Nikolaus * 11.05.1729                                 

Gottfried * 19.08.1731,  + 23.07.1762 ?       

Kind * 04.08.1737     

Johann Christoph Berger 5/367

+ 22.10.1744

I. °° Anna Dorothea

Kinder 1 Ehe:

1. Johanna Rosina, sie gebar am 30.11.1755 ausserehelich einen Sohn Namens Johann Christoph

2. Anna Rosina, °° 13.06.1756 mit dem Holzaufseher Johann Peter Hechel

3. Christiana Dorothea °° 28.04.1746 mit dem Schneider Johann Christoph Brauer

4. Maria Magdalena °° 18.10.1758 mit dem Leineweber Peter Siegert

Die Witwe Anna Dorothea heiratete

II. °° 28.10.1745 den Hintermüller Johann Andreas Schnippert (+ 20.01.1755), Sohn des Ackermanns Johann Schnippert aus Diesen (Anhalt/ Zerbst)

Kinder:

5. Johann Christoph + 29.12.1755

6. Maria Dorothea °° 25.10.1764 mit dem Schäfer Johann Martin Senst

Hintermüller Johann Heinrich Köhler 6/275

+ 23.07.1754 Sohn Johann Friedrich

Johann Gottlob Neubauer 6/335

+ 19.03.1759

°° mit Karolina Augusta Christiane (+ 06.05.1763)

Kinder:

Georg Karl * 07.08.1757 + 20.04.1760

Paulina Charlotta * 20.02.1759 + 05.01.1760

Johann Christoph Gäbel (Göbel) 7/122

Mühlenmeister auf der Hintermühle

1763 der Hintermüller Christoph Göbel (Spezifikation der Quartembersteuer 1763)

°° Anna Sophia Härtel

Kinder:

1. Johann Christoph * 09.04.1766

2. Juliana Christiana * 06.03.1768 + 19.02.1769

3. Johann Gottlob Friedrich * 12.12.1769 °° 12.01.1800 mit Johanna Sophia Christian Reck

4. Johanna Christiana * 02.04.1772 + 16.07.1772

5. Johann Karl August * 11.04.1773 °° 26.01.1880 mit Johanna Christiana Müller

6. Johanna Friederika * 24.08.1775 + 04.12.1775

7. Johann Christoph Ludwig * 12.04.1777 + 05.05.1777

8. Dorothea Sophia * 15.05.1778 + 22.01.1783

Töchterlein Johanna Friederika + 22.01.1783

Johanna Sophia °° 03.01.1786 mit dem Steinmetz Johann Paul Mader in Potsdam

Johann Gottfried Zimmermann 7/67

ehemaliger Mühlenbesitzer und Handarbeiter

°° mit Johanna Sophia Gericke (+ 04.12.1797)

Kinder:

1. Johann Gottfried, °° 02.01.1781 mit Maria Elisabeth Wallbritz

2. Johanna Sophia + 31.12.1764

3. Maria Dorothea * 12.10.1766, °° 14.11.1792 mit dem Schneider Johann Friedrich Winckler

4. Christiana Friederika * 04.07.1769, + 19.10.1770

5. Johanna Juliana * 01.02.1773

1770 kaufte der aus Borne stammende Windmüller Johann Gottfried Zimmermann die Mühle, der sie 1784 weiter an Johann Gottlob (Gottlieb) Fischer veräußerte.

Abb. Hintermühle um 1910

Müllerfamilie Jäger

Am 29. November 1789 kaufte Johann Gottlieb Friedrich Jäger die Mühle, welche bis in die 60 ziger Jahre des 20. Jahrhunderts im Familienbesitz verblieb.

Dessen Vater schrieb 1756: „Ich, Johannes Andreas Jäger, Thüringer aus Raschau, habe das Sonnenlicht erblickt im Jahre 1729 am 13. Februar. Zu Eltern habe ich, noch lebend, Andreas Jäger und Johanna Dorothea aus der Familie Voigtel geboren. Nachdem die Grundlagen einer heilsameren Gelehrsamkeit gelegt worden waren, habe ich auf deren Anraten das Gymnasium, das zu Schneeberg blüht, besucht und dort 10 Jahre lang die Studien humanistischer Bildung, wie man zu sagen pflegt, betrieben. Als ich dieser Werkstätte des göttlichen Geistes das letzte Lebewohl zugerufen hatte, habe ich, Wittenberg, die Mutter der höheren Studien, besucht und bin in die Zahl der akademischen Bürger im Jahre 1749 unter dem Rektor Magnificus Hannack aufgenommen worden. Hier habe ich mich der heilsameren und heiligeren Gelehrsamkeit, die man Theologie nennt, gewidmet, worin ich durch die Klugheit der Universitätsgelehrten genügsam unterrichtet mit Verlauf von 4 Jahren nach Dresden gefahren bin, um meine Fortschritte prüfen zu lassen.

Nach bestandenem Examen habe ich 3 Jahre daheim im Hause des liebsten Bruders verweilt und bin Mitglied der Vereinigung gewesen, die ihren Namen erhält von Reden (predigen), dem zu Folge bin ich vom heiligeren Senat zu Dresden bestimmt worden, das Pastorenamt zu Niederwerbig und Jeserig auszuüben, deren geistliche Seelsorge dem Superintendenten der heiligen Theologie Herrn Michael Heinrich Reinhardt anvertraut ist. Bevor ich jedoch dieses heilige Amt antrat, habe ich mich der Prüfung im 2. Wechsel unterzogen, und am 7. März dieses Jahres habe ich zu Niederwerbig meine Probepredigt gehalten, an welchem Tage ich auch meine ordentliche Berufung erhielt. Übrigens erwarte ich bereits Ordinierung und Konfirmation (Als Pfarrer). Möge zum Schluss die höchste Gottheit es wirken, dass alles zu ihrem Ruhm und zum Heil der meinem Glauben anvertrauten Zuhörer abläuft.

Geschrieben zu Wittenberg im Jahre 1756 am 9. März.“

Der erstgeborene Sohn Johann Friedrich übernahm den väterlichen Besitz 1805 für 3.000 Thaler. Am 20. April 1819 ehelichte er Johanna Sophia Müller. Die Kinder Friederike Auguste, Johanna Karolina Wilhelmina Emilia und Karl Friedrich Wilhelm wurden geboren. Ihre älteste Tochter Friedrike Auguste wurde mit dem Schlossmüller Louis Völker verheiratet. Der Sohn Karl Friedrich Wilhelm übernahm 1854 die Hintermühle von seinem Vater für 2.000 Thaler und ein Altenteil.

In Folge einer gegen mich erhobenen Anklage, angeblich wegen absichtlicher Verfälschung von Gerstenschrot durch Lupinen, sehe ich mich hierdurch zu einer berichtigenden Erklärung und öffentlichen Darlegung der wahren Sachlage veranlasst, umso mehr, da Neid, Missgunst und böser Leumund die ganze Sache zu entstellen und zu vergrößern nicht verfehlt hat. Die klebrige Beschaffenheit der Lupinen macht es, wie Jedermann hinlänglich wissen wird und wovon Jeder durch Stoßen und Zerquetschen derselben überzeugen kann, fast unmöglich, sie anders als in gedorrtem Zustand zu schroten, und schrotet man sie ungedorrt, so ist es unausbleiblich, daß sie die Steine total verschmieren. Schüttet der Müller nun nach diesem Vorgang Gerste zum Reinigen (Spitzen) auf, so ist es unausbleiblich, dass die harten Gerstenkörner einen großen Teil des Lupinienklebers losreiben und mit sich fortführen. So und nicht anders hat es sich auch in dem vorliegenden Falle verhalten, und so kann ich daher auch mit ruhigen Gewissen der Entscheidung des Gerichts entgegensehen, denn gewiss kann kein Sachverständiger die erklärte Tatsache ableugnen, und die Qualität der unter dem Gerstenschrot gefundenen Lupinienschalen muss es ja ebenfalls ausweisen, ob sich dieselben darin in so bedeutender Menge finden, dass daraus auf eine absichtliche Verfälschung und Bevorteilung von meiner oder von Seiten meiner Leute, denn ich selbst war an dem Tage, wo sich jenes übrigens unangenehme Faktum der unabsichtlichen Vermischung von Gerstenschrot durch einige wenige Lupinienschalen ereignete, nicht einmal im Geschäft, gefolgert werden.

Belzig, den 21. November 1855. Wilhelm Jäger, Müllermeister

13. April 1861 (ZBKBL)

Gute Roggenkleie hat vorräthig und verkauft den Centner mit 1 Thlr. 22 ½ Sgr., desgl. Gutes Futtermehl, a‘ Ctr. 2 Thl. 2 ½ Sgr. Auch sind noch 20 – 25 Centner gutes Pferdeheu (Gartenheu) abzulassen von W. Jäger in der Hintermühle.

24. Mai 1862 (ZBKBL)

Bekanntmachung. Meine über 5 Morgen enthaltende, hinter Fredersdorf nahe an den Kohlgärten und am Kohlgraben gelegene Wiese bin ich Willens zu verpachten, und wollen sich hierauf Reflectirende hierüber gefälligst bei mir melden.

Belzig. W. Jäger, Mühlenbesitzer

23. August 1862 (ZBKBL)

Einem geehrten Publikum von Belzig und Umgegend die ganz ergebene Anzeige, dass ich mich hierselbst als Korbmacher niedergelassen habe und alle in diesen Fach einschlagende Arbeiten anfertige. Gleichzeitig bemerke ich noch, dass ich alte Korbarbeiten schnell färbe und lackiere, und bitte, bei vorkommenden Bedarf, mich gütigst beehren zu wollen, indem ich Jeden reell und prompt bedienen werde. Meine Wohnung ist im Hause meiner Eltern, dem Walkmüller Jäger.

Karl Jäger, Korbmachermeister in Belzig.

16. Januar 1864 (ZBKBL) Danksagung. Allen Denen, welche die irdische Hülle unseres seligen dahingeschiedenen Gatten und Vaters, des Mühlenmeisters Johann Friedrich Jäger, zu ihrer letzten Ruhestätte begleiteten, sowie dem Herrn Geistlichen für die schönen trostreichen und würdigen Worte unsern aufrichtigen Dank. Belzig. Die Hinterbliebenen.

Bekanntmachung (ZBKBL 18. November 1871)

Mit meinen neuen Mühleneinrichtungen wieder in Betrieb, zeige dies hiermit meinen werten hiesigen und auswärtigen Kunden ergebenst an, und ersuche zugleich alle meine jetzigen wie auch früheren Kunden hierdurch freundlichst, geschäftlich mich wieder recht zahlreich zu beehren, da es mir nun umso mehr möglich sein wird, allen Anforderungen in jeder Weise zu genügen.

Hintermühle bei Belzig W. Jäger.

08. April 1872 (ZBKBL)

Wiesenverpachtung. Meinen Grasgarten über der Diezel’schen Mühle, eine sehr ergiebige Heuernte bestes Futter versprechend, kann auch selbigen käuflich überlassen, und wollen sich hierauf Reflektierende baldigst melden. W. Jäger Hintermühle.

28. Februar 1874 (ZBKBL)

Ich offeriere meinen Bullen, Holländer Race zum Gebrauch für Kühe. Sprunggeld 10 Sgr. pro Stück. Auch habe ich circa 8 Scheffel Sommerroggen zur Saat (Propensteiner Art) abzulassen. Hintermühle W. Jäger.

Abb. Hintermühle um 1930

02.Mai 1874 (ZBKBL)

Ein zuverlässiger Müllergeselle findet als Bescheider eine Stelle in der Hintermühle bei Belzig.

20. Juni 1874 (ZBKBL)

Meinen Grasgarten oberhalb der Dietzel’schen Mühle, mit reichlichen Grasbestand, suche zu verpachten, und wollen sich Pachtliebhaber bald gefälligst bei mir melden. W. Jäger.

04. März 1876 (ZBKBL)

5. Mark Belohnung. In der Nacht vom 25. – 26. vorigen Monats ist mir eine breite starke Pappel – Bohle, die als Steg über den Freigraben bei meiner Mühle lag, gestohlen worden. Obrige Belohnung erhält Derjenige, der mir den Täter so nachweist, daß ich denselben gerichtlich bestrafen lassen kann. W. Jäger, Mühlenbesitzer.

05. April 1876 (ZBKBL)

Rübskuchen ist noch billigst zu haben, wie auch Roggenkleie vorrätig in der Hintermühle bei Belzig.

23. März 1879 (ZBKBL)

Von jetzt an verkaufe ich wieder Mergel, sehr kalkreich, zu billigen Preisen, Abnehmer haben sich stehst vorher bei mir zu melde.

Hintermühle W. Jäger

02. Juli 1879 (ZBKBL)

Eine Viehwaage habe ich neu angekauft und zum Rind- wie Schweinewiegen bequem eingerichtet. Ich empfehle dieselbe den geehrten Viehhaltern gegen eine geringe Entschädigung zur gefälligen Benutzung, umso mehr, da solche Waage den Handel mit Fettvieh sehr erleichtert und reell und schnell beendigt. Hintermühle. W. Jäger.

31. August 1881 (ZBKBL)

Geschäftsanzeige. Hierdurch zeige ich ergebenst an, dass ich zur Bequemlichkeit meiner werten Kunden vom 1. September an eine Verkaufsstelle für Mehl, Kleie u. a. Mühlenprodukte im Haus des Herrn Rentier Matthesius, Brandenburger Straße Nr. 31 errichtet habe, es wird daselbst auch jedes Quantum Getreide gegen Mehl ausgetauscht. Um günstigen Zuspruch bittet Hochachtungsvoll W. Jäger, Mühlenbesitzer.

Konkursverfahren. (Zauch – Belziger – Kreisblatt 28.11.1885)

In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Mühlenbesitzers Wilhelm Jäger in Sandberg bei Belzig ist in Folge eines dem Gemeinschuldner gemachten Vorschlags zu einem Zwangsvergleiche, Vergleichstermin auf den 4. Dezember 1885, Vormittags 10 ½ Uhr vor dem Königlichen Amtsgerichte hierselbst anberaumt. Gleichzeitig findet die Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen statt.

Belzig, den 21. November 1885. Gems als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts

Kassierer der Belziger Müllerinnung wurde 1887 der Mühlenbesitzer Paul Jäger (Anzeige S. 346)

25.01.1888 (ZBKBL)

Honig Vorzüglich, reinen Schleuderhonig, anerkannt bestes Honig – Produkt, gegen Brust-, Hals- und Magenleiden sehr zu empfehlen wegen seiner medizinischen Wirkung, habe noch zum Verkauf. Auch habe reinen Futterhonig abzugeben. W. Jäger, Hintermühle.

15. Februar 1888 (ZBKBL) Meine Wohnung im neuen Haus ist zum 1. April an ruhige Leute zu vermieten. Paul Jäger, Hintermühle.

Am Sonnabend den 15.04.1893 03:30 Uhr Morgens wurden die Gebäude der Hintermühle ein Raub der Flammen, selbst das Wohnhaus wurde teilweise zerstört und musste abgerissen werden. Ein Wiederaufbau der Mühle erfolgte noch im gleichen Jahr, so dass der Mahlbetrieb im September 1893 wieder aufgenommen werden konnte.

Bekanntmachung (Zauch – Belziger – Kreisblatt 16.09.1893)

Dem geehrten Publikum und meiner werten Kunden von Belzig und Umgegend mache ich die ergebene Mitteilung, dass ich meinem Mühlenbetrieb wieder aufgenommen habe und wird es mein eifrigstes Bestreben sein, stets preismäßig beste und reelle Ware zu liefern, ich bitte daher um recht zahlreichen Zuspruch.

Hochachtungsvoll Paul Jäger Hintermühle.

06. Juni 1903 Mühlenbesitzer: – Herr A. Rettig (Obermühle), – Herr Paul Jäger (Hintermühle)

07.02.1905 (ZBKBL)

Am gestrigen Abend wurde auf hiesigem Bahnhof der Knecht des Mühlenbesitzers Herrn P. Jäger aus dem nach Berlin fahrenden Zuge herausgeholt und verhaftet. Er war im Laufe des Tages von seinem Herrn nach Lotzschke mit Mühlenfabrikaten geschickt worden, hatte dafür an 200 – 300 Mark kassiert und beschlossen, mit dem Gelde durchzubrennen. Bis Borne hatte er dann das ihm anvertraute Fuhrwerk noch gefahren, es hier aber verlassen und war nach Wiesenburg gegangen, um von dort mit dem Abendzuge über Belzig das Weite zu suchen. Beim Amtsgericht unserer Stadt traf ein Landbriefträger das führerlose Gefährt an und führte es seinem Besitzer wieder zu. Herr Jäger ahnte das Richtige, und da er vor dem Durchgange des betr. Zuges sein Fuhrwerk bereits wieder in Händen hatte, war er zur rechten Zeit noch aufmerksam geworden und vermochte eine Revision des Zuges zu veranlassen, bei der der Durchgänger, der unter sein Alltagsgewand noch den guten Anzug eines Gesellen gezogen hatte.

Abb. Innenhof des Mühlengehöfts um 1905

09. April 1908 brannte die Mittelmühle mit dem dazugehörigen Wohnhaus, durch Selbstentzündung, vollständig ab. Grundsteinlegung für das neue Mühlengebäude erfolgte am 6. Mai und am 6. September konnte die neue Mühle in Betrieb genommen werden.

Am 27. September 1906 heiratete der Meister Wilhelm Paul Hermann im Alter von 45 Jahren Hermine Louise Eugenie Johanna Schmidt aus Berlin. Die Kinder Frieda Hedwig Lucie, Walter Paul Hans, Max Paul Erich, Hilde Käthe Hanna, Wilhelm Bernhard Paul und Georg Helmut Fritz wurden geboren. Der Sohn Erich legte am 30. März 1927 seine Gesellenprüfung für das Müllerhandwerk vor dem Gesellenprüfungsausschuss der Müllerinnung in Coswig ab. Seine Eltern lebten zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr. Er trat das Erbe seiner Vorväter an und wurde Müllermeister auf der Hintermühle in der fünften Generation. Im Laufe der Jahre wurde er Obermeister des Müllerhandwerks und Vorsitzender des Lehrlingsprüfungsausschusses Kreis Belzig. Am 21. Februar 1935 heiratete er in Niemegk Margarete Wegener. Die Töchter Helga Hanna Erna, Gretel Else und Erika Lucie wurden geboren.

„Um das Jahr 1958 stellte mein Urgroßvater die Mühle von Mehl auf Tierfutter um, da Mehl nicht mehr lukrativ war (Mühlensterben).“ Im Jahr 1961 pachtet die BHG als Mischfutter Belzig die Hintermühle für die Produktion von Tierfutter. Die Familie Jaeger wohnte weiterhin im Wohntrakt der Mühle. Die Meisterstelle im Mischfutterwerk übernahm Horst Brandenburger, Ehemann der dritten Tochter Erich Jaegers.

1981 verkaufte Margarete Jäger die Mühle an die Pächter. Die Familie bezog ein neu erbautes Haus in der Kirchhofstraße.

Letzter Hintermüller der Familie Jäger war Erich Jäger (gest. 1961)

Später wurde in der Mühle das Belziger Trockenfuttermittelwerk eingerichtet.

Abb. Hintermühle im Jahr 2002

1. Johann Gottlieb (Gottlob) Friedrich Jaeger (1. Hintermüller) 8/178

* 10.08.1770 in Niederwerbig, Sohn des Pfarrers Johann Andreas Jaeger und der Johanna Friederika Pohler

+ 12.04.1832 in Belzig

Eltern: Pfarrer Johann Andreas Jäger in Straach 1771 – 1792 (* 13.02.1729 in Raschau/ Erzgebirge [Sohn des Andreas Jäger und der Johanne Dorothea Voigtel] + 25. November 1781, I. °° 12.10.1758 in Brück/ Mark mit Johanna Friederika Pohler (+ 30.12.1772 in Straach) und in II. °° Elisabeth Henriette N.N. (+ 19.10.1809 in Seehausen; 77 J. 10 M. 14 T.). Er war Pfarrer in Niederwerbig (1756 – 1772), danach Pfarrer in Straach (1772 – 1781).

°° 1791 in Dippmannsdorf mit Marie Elisabeth Matthes, Tochter des Mühlenbesitzers Adam Matthes in Dippmannsdorf (+ 18. Dezember 1822 , 54 J.)

Die Ehe wurde geschieden. Die geschiedene Ehefrau gebar am 30. August 1809, außerehelich, einen Sohn mit dem Namen Friedrich Wilhelm, der am 13. September 1809 verstarb. Als Vater ist der Müllerbursche Johann Friedrich Grüncke angegeben.

Zu (1) Kinder:

1. Johann Friedrich * 21.11.1791, + 02.01.1864 Belzig, °° 30.11.1809 mit Maria Christiana Eschholz

2. Johanna Christiana Sophia  * 05.01.1793, † 02.12.1805

3. Johanna Christina * 13.11.1794, † 18.09.1865, °° 18.04.1819 mit dem Seiler Christian Friedrich Marthe

4. Johanna Henriette Karoline * 04.01.1798, † 10.07.1831, °° 15.08.1819 Schuhmacher Johann Georg Heinrich Andree (* 15.10.1775 Belzig, + 20.09.1838 Belzig)

5. Johanna Dorothea  * 04.11.1799, † ?

6. Karoline Wilhelmine * 13.11.1800, † 13.01.1867 Görzke, I. °°  26.08.1828 mit dem Bürger und Weißbäcker Friedrich Gotthelf Dorno (* 1801 in Belzig, + 1835 Görzke) in Görzke, Sohn des Bürgers und Weißbäckers Johann Gottlob Dorno und der Marie Elisabeth Busse in Belzig, II.  °° 1836  Görzke Weißbäcker Christian Gottlob Görisch [* 10.05.1813 Belzig, + 16.07.1872 Görzke, 59 J. 2 M. 6 T.)

7. Adolf Heinrich * 07.11.1802, † ?)

8. Johanna Friederike  * 06.03.1804, † 22.04.1871 Görzke, °° 04.07.1833 Görzke Heinrich Friedrich Erdmann Schmidt

9. Friedrich Karl  * 04.06.1806, † 29.11.1872, °° 02.10.1842 Maria Elisabeth Kränzlin, Tochter des Schäfers Michael Kränzlin in Borne (* 23.07.1808 Borne, + 04.04.1874 Belzig)

Kind:

1. Johann Friedrich Wilhelm * 02.06.1844, °° 18.02.1872 Maurergeselle Jäger (02.06.1844), Sohn des Müllergesellen Friedrich Karl Jäger, mit Friederika Louisa (03.12.1846), Tochter des Handarbeiters Johann Gottlieb Brandenburger.

2. Johann Friedrich Jaeger

* 21.11.1791 in Belzig

+ 02.01.1864 in Belzig

I. °° 30.11.1809 (Heirat in Großbriesen) Maria Christian Eschholz (* 25.08.1786 Groß Briesen, † 16.10.1818, 32 J. 1 M. 3 W.), Tochter des Johann Peter Escholz

Kinder

1. Maria Christiana (* 14.06.1811 – † 14.06.1811), lebte 2 Stunden

II. °° 20.04.1819 in Kerzendorf mit Johanna Sophia Müller (* 17.08.1794 in Kerzendorf, †  02.01.1875 in Belzig), Tochter des Erb-, Lehn- und Gerichtsschulzen Peter Müller in Kerzendorf  und der Marie Dorothea Christiana Berger

Zu (2) Kinder:

1. Frederike Auguste * 02.02.1820, † 02.01.1895, °° 27.10.1842 mit dem Schloßmüller Friedrich Wilhelm Louis Völker (27 J.)

2. Johann Friedrich * 04.1822, † 11.07.1827

3. Johanna Karolina Wilhelmina Emilia * 05.04.1828 , † ?, °° 04.12.1851 Bürger und Bäcker Karl Friedrich Vocke in Brandenburg (32 11/12 J.), Sohn des Gasthofbesitzers Johann Friedrich Vocke in Sandberg

4. Karl Friedrich Wilhelm * 16.03.1830,  † 23.09.1896

5. Carl Friedrich Wilhelm Eduard * 01.10.1831 , † ?

3. Karl Friedrich Wilhelm Jaeger

* 16.03.1830 in Sandberg/ Belzig

† 23.09.1896 in Belzig

°° am 09.03.1857 in Schivau mit Frederike Emilie Emma Schwarzkopf (* 22. 01.1839 in Zerbst, †  03.05.1913 in Belzig)

Zu (3) Kinder:

1. Anna Klara Hedwig * 16.04.1858, † 13.07.1945

2. Wilhelm Paul Hermann Edmund  * 02.11.1859, † 23.12.1910

3. Emil Karl Wilhelm Paul  * 30.07.1861, † 20.07.1920

4. Karl Friedrich Wilhelm  * 28. Mai 1863, † 25 .06.1916

5. Anna Emilie Elma  * 19.08.1865, + 03.09.1865

6. Arnold Robert Richert Bernhard  * 16.10.1866 , † ?

7. Emma Klara Helene * 14.06.1869, † ?

8. Hermann Wilhelm Bernhard Bruno * 11.04.1872, † ?

4. Wilhelm Paul Hermann Jaeger (Müllermeister)

* 30.07.1861 in Sandberg/ Belzig
† am 20.07.1920 in Belzig

I. °° Emma Anna Koetz, + 04.10.1904 (29 Jahre)

II. °° am 27.09.1906 in Berlin mit Hermine Louise Eugenie Johanna Schmidt (*  19.05.1878 in Zehdenick, †  23. 09.1915 in Belzig)

Zu (4) Kinder:

1. *+ 24.09.1905  ein totgeborener Sohn

2. Frieda Hedwig Lucie * 03.12.1906, † ca. 1983

3. Walter Paul Hans, * 10.08.1908, † ?

4. Max Paul Erich, * 30.04.1910, † 23.10.1969

5. Hilde Käthe Hanna, * 12.10.1911

6. Wilhelm Bernhard Paul, * 22.03.1914, † ca. 1944

7. Georg Helmut Fritz, * 15.05.1915, † 10. 01.1916

5. Max Paul Erich Jaeger

(Müllermeister/ Obermeister des Müllerhandwerks und Vorsitzender des Lehrlingsprüfungsausschusses Kreis Belzig)

*  30.04.1910 in Belzig/ Sandberg

†  23.10.1969 in Leipzig, beerdigt in Belzig

°° 21.02.1935 in Niemegk mit Margarete Wegener (letzte Mühlenbesitzerin bis Anfang 80er Jahre, * 20.01.1913 in Berlin/Neuköln

Zu (5) Kinder:

1. Helga Hanna Erna * 24.01.1936 in Belzig/Hintermühle

2. Gretel Else * 17.02.1938 in Belzig/Hintermühle

3. Erika Lucie * 12.07.1943 in Belzig/Hintermühle

6. Helga Hanna Erna Jaeger

(letzte Getreidemüllerin)

*  24.01.1936 in Belzig/Hintermühle

°°  29.10.1955 in Siegen/ NRW mit Alfred Schaetzchen (* am 21.07.1932 in Siegen, † am 21.03.1998

7. Erika Lucie Jaeger

*  12.07.1943 in Belzig/Hintermühle

°°  02.03.1963 in Belzig mit Horst Willi Brandenburger (Meister für Getreidewirtschaft/ Müller, * 24.11.1938)

Tochter Erich Jaegers:

* Helga Hanna Erna Jaeger * 24.01.1936, in Belzig/Hintermühle

* Gretel Else Jaeger *17.02.1938, in Belzig/Hintermühle

* Erika Lucie Jaeger * 12.07.1943, in Belzig/Hintermühle

Außerehelich * 20.10.1861 Johann Friedrich

Grundbucheintrag

Nr. 37

Hintermühle aus Mahlmühlen Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Ställe Schuppen

Mühlenmeister Johann Friedrich Jaeger

1805 verkauft für 3000 Thaler an Mühlenmeister Johann Friedrich Jaeger (vermutlich Sohn)

1854 Der Müller Carl Friedrich Jäger vom Vater für 2000 Thaler und Altenteil 1855 kauft er vom

Lohgerbermeister Weber für 300 Thaler einen Plan auf Grunddoche, an den kurzen Weinbergstücken und einen Plan in den Springstücken von 4 Morgen, eine Hufe in der Mark Grunddoche

1856 Wilhelm Paul Jäger

1929 in ungeteilter Erbengemeinschaft:

Lucie Jäger geb. 1906, Hans geb. 1908, Erich 1910, Hanna 1911, Paul 1914

1935 Mühlenmeister Erich Jaeger…

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